Auch 2019 war das RollFlex-Projekt wieder auf der jährlich stattfindenden New Energy in Husum vertreten, einer der größten und wichtigsten Messen im Bereich erneuerbare Energien in Norddeutschland.
Organisiert von Prof. Martina Gerken von der Christian-Albrechts-Universität ging es bei der diesjährigen Teilnahme darum, einer Vielzahl von Stakeholdern und Netzwerkpartnern die aktuellen Ergebnisse aus dem Projekt zu präsentieren.
Die vier Projektpartner stellten ihre Arbeit vor – die Entwicklung von organischen Solarzellen und organischen Leuchtdioden mittels Rolle-zu-Rolle-Technologie – und gaben den anwesenden Stakeholdern somit einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten für Firmen, mit dem RollFlex Center zu kooperieren.

Darüber hinaus war es den Projektpartnern eine Freude, über die genehmigte Projektverlängerung zu berichten, die im Wesentlichen zum Ziel hat, die schon jetzt gute Zusammenarbeit mit zahlreichen Firmen und Stakeholdern auszubauen und ein Geschäftsmodell für die weitere Zusammenarbeit mit dem RollFlex Center zu erarbeiten.
Schließich hatten interessierte Besucher die Möglichkeit, sich die im Projekt erreichten Ergebnisse in ihrer praktischen Anwendung genauer anzuschauen. So wurden alte und neue Solarzellenmodule und OLEDs vorgestellt, wobei die neuen Modelle dank verbesserter Kontakte nun einfacher und kostengünstiger in der Herstellung sind und aufgrund von niedrigeren Verlusten eine höhere Effizienz haben.
Am Beispiel eines neuen LEGO-Haus-Modells mit integrierten organischen Solarzellen und ausgestattet mit OLEDs konnte gezeigt werden, wie man den durch die Solarzellen gewonnenen Strom messen und für den Betrieb der OLEDs einsetzten kann. Neue Zinkoxid-Nanostrukturen in den Solarzellen und OLEDs, entwickelt vom Projektpartner Phi-Stone, verbessern dabei die Lichtstreuung.

Projektpartner Stensborg zeigte seine nanostrukturierten Silberfolien mit integrierten Elektroden, die für die Entwicklung von effizienteren Solarzellen und OLEDs mit positiven Ergebnissen getestet wurden.
Alles in allem war die Resonanz der Stakeholder sehr positiv und es konnten viele neue Kontakte geknüpft werden, die nun in der Verlängerungsphase des Projektes intensiviert werden.